Der Bearded Collie ist ein Hund mit einem langen pflegebedürftigen Haarkleid. Es ist sehr wichtig, dass der Hund regelmäßig gut durchgekämmt und schon als Welpe ans Bürsten gewöhnt wird. Fellpflege mit Frauchen oder Herrchen genießt Ihr Hundekind nämlich dann. Wenn der Hund aber trotzdem einmal  „Filzmatten“ hat, wo sie eigentlich nicht hingehören, dann hilft am besten ein Profi!
Ein solcher Profi ist Frau Berger, die auf jahrelange Erfahrungen mit Bearded Collies zurückblicken kann. Rufen Sie sie an und informieren Sie sich. Ihr Hund wird es Ihnen danken!
 
Hundesalon Reppenstedt
 

 Sylvia Berger

Lüneburger Landstraße 4

21391 Reppenstadt

Telefon: 04131/ 699310

Der Artikel erschien am 27.6.2006 im Hamburger Abendblatt

Da hält selbst Timmi still

Handwerk: Der Hundesalon von Silvia Berger. Gegen die Hitze hilft nur eins: weg mit den Haaren! Bei der Hundefriseuse in Reppenstedt ist der Andrang groß.

Von Julia Steinberg-Böthig

Reppenstedt

Der drei Jahre alte Timmi ist Stammkunde. Ganz souverän läßt er sich begutachten, auch das Bad mit Lanolinshampoo schreckt den kleinen Shitsu-Mix nicht. Anschließend läßt er sich per Fön trockenpusten und sich seine karamelfarbene Wolle abscheren. "Er weiß ja, daß er sich hinterher viel wohler fühlen wird", sagt seine Besitzerin Brigitte Hofmann. Die Lüneburgerin besucht regelmäßig alle paar Monate den Hundesalon von Silvia Berger, damit die gelernte Hundefriseurin, Timmi vom lästigen Fell befreit.

Bei der Arbeit

Besonders jetzt, wo es so heiß ist, ist der Andrang im kleinen Hundesalon an der Lüneburger Landstraße 4 in Reppenstedt groß. "Ich fange morgens um halb neun an und höre erst abends gegen 20 Uhr auf", sagt Silvia Berger. Rund zehn Hunde frisiert sie am Tag.

Während Timmi gelassen auf dem Frisiertisch sitzt, kommt Beared-Collie-Dame Lucy vorbei und begrüßt den neuen Kunden ihres Frauchens. "Durch Lucy bin ich erst zu diesem Job gekommen", sagt die 33 Jahre alte gelernte Schneiderin.

Seit zweieinhalb Jahren hat Silvia Berger ihren Salon. "Zuerst wurde ich belächelt, als ich sagte, daß ich mich mit einem Salon für Hunde selbständig machen will. Doch von Jahr zu Jahr hat sich mein Kundenstamm verdoppelt." Besonders jetzt im Sommer sei der Andrang riesig. Das sei ja auch ganz klar, so Silvia Berger und stutzt vorsichtig Timmis Bart, auch Hunden sei es jetzt viel zu warm. "Wenn die dicke Wolle ab ist, kommt die Luft besser an die Haut, die Wärme kann so leichter abgegeben werden."

Jeder Kunde wird ganz individuell nach Rasse und nach Wunsch der Besitzer frisiert, für Silvia Berger gibt es hier allerdings auch bestimmte Grenzen: "Als neulich eine Dame anrief und fragte, ob ich bei ihrem gelockten Schäferhund die Wellen mit Dauerwellenflüssigkeit glätten könnte, habe ich abgelehnt. Ein Hund muß immer noch ein Hund bleiben", sagt die Hundefriseurin rigoros. Auch Färben der Hundehaare komme in ihrem Salon auf keinen Fall in Frage.

Shitsu-Mix Timmi ist fertig und schaut fast ein bißchen skeptisch auf den Berg Haare, die mal seine waren. Am Ende gibt es von Silvia Berger noch ein Leckerli zur Belohnung, weil er so lieb stillgehalten hat.

Bin ich nicht wieder schön

 

 

Mit Mama Fancy

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